Sonntag, 20. März 2016

Wort zum Sonntag :-)

20.03.2016

Ich bin überrascht und erfreut darüber, wie viele meinen Blog lesen! Zugleich fühle ich mich dadurch aufgefordert, einen neuen Beitrag einzustellen.

Die Frage ist nur, worüber soll ich schreiben? Nicht dass es mir an Themen und Gedanken mangeln würde. Ein Traum aber war es immer, eine Informationsquelle zu finden, die fernab von religiösen, esoterischen oder gar ideologischen Einflüssen nur Positives berichtet. Leider ist es viel einfacher Negatives zu finden und sich darüber auszulassen. Mach Positivem muss man doch etwas länger suchen, obwohl es unendlich viel Literatur darüber gibt, ein Glas nicht als halb leer sondern als halb voll zu betrachten...


In meiner Freizeit befasse ich mich gerne mit historischen Dingen. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie nahe früher Glück und Unglück waren, die Menschen dies aber gar nicht bemerkten. Während hierzulande Kriege, Hungersnöte und Katastrophen wüteten, lebten in anderen Teilen der Welt viele Menschen in Frieden und von Katastrophen verschont. Natürlich gab es solche Zeiten auch umgekehrt.

Der wohl größte Unterschied zur heutigen Zeit lag wohl in der fehlenden Information, als Folge nur unzulänglicher Kommunikationsmöglichkeiten und schier unüberwindlich erscheinender Entfernungen. Man wusste schlicht nichts über die Sorgen und Nöte anderer Länder und Völker und war mit der eigenen Situation glücklich und zufrieden.

Liest man heute, schaut fern oder hört Radio scheint die ganze Welt dagegen allgegenwärtig von Hunger, Krieg und Katastrophen gepeinigt zu sein. Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht irgendetwas negatives aus der Welt liest, hört oder sieht. Dabei wird es immer schwieriger, mit dem eigenen Leben zufrieden zu sein. Ja manch einer plagt sich gar mit einem schlechten Gewissen, weil es ihm in dieser scheinbar so schlechten Welt besser geht als anderen.

In Wirklichkeit war es aber schon immer so, seit es den Menschen in seiner Gier nach Macht, Fortschritt und Geld oder einfach nur in seinem Kampf ums nackte Überleben gibt. Irgendwo auf der Welt gab es Hunger, Krieg und Katastrophen. Wir wussten es einfach nur nicht! Und so konnten viele Menschen dennoch in dem Glauben und der Zufriedenheit leben, dass alles in Ordnung sei.

Das ist heute ausgeschlossen! Oder aber es findet sich bei Völkern, die abgeschieden von allem was in der Welt geschieht, irgendwo im Dschungel zuhause sind. Abgeschnitten von allem was unsereinem für unverzichtbar erscheint und in Ihrem "Unwissen" dennoch glücklicher und zufriedener.

Und so versuche ich, mir an diesen Menschen ein Beispiel zu nehmen und mich nicht mit Dingen zu beschäftigen, die ich weder verändern kann noch in Wahrheit verändern möchte. Denn wer zu sich selbst ehrlich ist, wird eingestehen müssen, dass es zwar ein Leichtes ist sich über Missstände aufzuregen, aber doch etwas ganz anderes sich um die Beseitigung dieser Missstände zu bemühen. Und sich über Dinge aufzuregen, die trotz aller Bemühungen unabwendbar sind, hat außerdem noch niemanden glücklicher gemacht!

Wenn auch ich immer wieder in alte Muster zurück falle, wünsche ich mir und euch, dass wir für Unabwendbares keine Lebensfreude und Energie mehr verschwenden, diese statt dessen nur noch für Dinge einsetzen, die wir ändern wollen und ansonsten jeden Tag aufs Neue die schönen Dinge des Lebens erkennen und genießen.

Negatives kommt gerne von alleine. Um Positives zu erleben bedarf es dagegen Zuversicht und Freude!

Ich hoffe, Ihr nehmt mir diese Predigt nicht übel :-)

Tatsächlich beinhalten meine Neujahrs- und Geburtstagswünsche gerne auch, dass sich der Empfänger noch auf viele Jahre Freude, Glück und Gesundheit bei der Teilnahme am Abenteuer des Lebens freuen möge. Damit schließt sich wieder der Kreis zum Titel dieses Blogs "Spannende Welt".

Viele Grüße und auf bald :-)

Dienstag, 9. September 2014

Sind wir alleine - Teil 2

09.09.2014

Wie die Aufmachung meines Blogs und mein erster Blog-Beitrag erahnen lassen, hege ich ein besonderes Interesse an diesem Thema und hoffe, damit eben nicht alleine zu sein :-)

Man führe sich vor Augen, dass wir im Grunde Kleinstlebewesen sind, die auf einem Staubkorn leben. Und dieses Staubkorn, im Verbund mit seinem Zentralgestirn, der Sonne, und den weiteren Planeten und Trabanten unseres Sonnensystems, mit einer Geschwindigkeit von mehreren tausend Stundenkilometern durch das Universum schwirrt. Während wir zugleich Teil einer Galaxie sind, unserer Milchstraße, die ebenso durch den Raum rast und wiederum nur eine von schätzungsweise 100 Milliarden weiterer Galaxien ist. Einfach unfassbar!

Unsere Sonne, nichts anderes als ein Stern, ist ca. 150 Millionen Kilometer von unserem Heimatplaneten entfernt. Ihr Durchmesser von rund 1,4 Millionen Kilometer entspricht mehr als dem 100fachen der Erde. Hätte die Sonne einen Durchmesser von einem Meter, wäre die Erde damit gerade mal einen Zentimeter groß! Winzig also.

Sonntag, 7. September 2014

Alexander Gerst und die Frage ob wir alleine im Universum sind

07.09.2014

Gestern konnten die Bewohner des baden-württembergischen Ortes Künzelsau mit "Ihrem" Alexander Gerst kommunizieren. Der befindet sich derzeit als Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS, 400 km über den Köpfen der Künzelsauer und all der anderen Erdenbewohner.

Bis vor wenigen Jahrzehnten noch reine Science Fiction, sind wir heute umgeben von Raumfahrt- und Flugtechnik. Niemand macht sich mehr Gedanken über tausende Flugzeuge, die jeden Tag durch den Tages- oder Nachthimmel schweben oder die beinahe 1.200 Satelliten, die unsere Erde umkreisen und mit denen wir völlig selbstverständlich tagtäglich kommunizieren.

Zeitgleich wird auf der ganzen Erde die Frage gestellt, ob wir in diesem Universum alleine sind. Rund um den Globus wird der Blick mit riesigen Teleskopen in ungeahnte Ferne gerichtet und nach bewohnbaren Planeten Ausschau gehalten oder mit ebenso riesigen Radioempfängern nach Signalen von fernen Intelligenzen geforscht. Millionen wurden und werden für die Fragen des Woher und Wohin der Menschheit ausgegeben. Neben den Wissenschaftlern, die offensichtlich vom Erfolg ihrer Arbeit überzeugt sind, gibt es dennoch unzählige Zweifler, wenn es um die Frage geht, ob es da draußen noch anderes Leben geben mag. Dabei liegt die Antwort doch für beide Seiten auf der Hand!